Elternbrief der Geschäftsführung vom 17.05.20

Situationsbericht

17. Mai 2020

Liebe Schulgemeinschaft,

in den letzten Tagen gab es Begegnungen und Gespräche mit Eltern und Schülern, die uns noch einmal darin bekräftigt haben, Ihnen heute einen kleinen Einblick in die aktuelle Situation unserer Schule zu geben.

Momentan läuft unser schriftliches Abitur und die 13. Klasse hatte noch die Möglichkeit, sich nach einer zweiwöchigen Präsenzphase final auf die in dieser Woche gestarteten Prüfungen vorzubereiten. Als Prüfungszentrum ist der Eurythmiesaal gewählt worden, in dem es ausreichend Platz für alle Abiturienten gibt. Am kommenden Dienstag steht zunächst die letzte Klausur an und dann atmen die Schüler nach einer sehr verdichteten und intensiven Prüfungsphase sicherlich erst einmal auf.

Um den Hygienevorschriften nachzukommen, die für den Schulbetrieb vorgegeben sind, hat sich ein kleines Team aus Kollegen geformt. Dieses organisiert mit einigem Aufwand, wie Vorschriften mit Gebäudelogistik und den Schülern vereinbar sein können.
So kommt es einerseits hin und wieder zu Szenen, die den Schülern ganz sicher fremd sind (z.B. das Tragen eines Mundschutzes auf dem Schulgelände, der kontrollierte Einlass morgens in das Schulgebäude, die reduzierten Klassengrößen). Andererseits hören wir an vielen Stellen, wie froh und dankbar die Schüler sind, wieder mit der Klasse, der Schule und den Lehrern in Kontakt zu kommen.

Zur Frage der Ausweitung des Präsenzunterrichtes hat sich unser Kultusminister am vergangenen Freitag gemeldet. Nach seiner Aussage besteht die Option, dass alle Klassen bis zum 15. Juni wieder die Möglichkeit bekommen sollen, an einem Präsenzunterricht teilzunehmen. Geplant ist eine zweiwöchentlich gestaffelte Wiederkehr der Schüler. Er formuliert in seiner Positionierung aber auch ganz klar, dass das Maß an Auswei- tung der Präsenzzeit abhängig ist von der Aufrechterhaltung der Hygieneregeln, der Lehrerkapazitäten und der Verantwortung der Schüler gegenüber.
Fakt ist, dass es bis zu den Sommerferien in jedem Fall bei einem stark eingeschränkten Unterrichtsbetrieb bleiben wird. Wir behalten uns vor, einzelne Klassen aus strategischen-, pädagogischen- und aus Gründen der Sicherheit auch ganz oder in Teilen zu Hause zu lassen.

In den nächsten Wochen werden wir an der Schule konzeptionell daran arbeiten, wie wir die Ausweitung des Unterrichtes in der Schule verantwortungsvoll umsetzten können. Sobald wir hierzu Ergebnisse haben, melden wir uns bei Ihnen.

Momentan befindet sich unsere 13. Klasse, die 12. Klasse, die 11. Klasse und die 4. Klasse in kleinen Gruppen im Präsenzunterricht.

Am morgigen Montag sollen die 9. Klasse und die 10. Klasse ebenfalls in halber Gruppengröße folgen, die 3. Klasse voraussichtlich am 25. Mai. Diese Planung entspricht weitestgehend den Empfehlungen der Landesschulbehörde. Mit den genannten Klassen kommen wir allerdings hinsichtlich unser Gebäudelogistik und den Hygienevorschriften (z.B. tägliche Desinfektion der genutzten Räume) fast an unsere Kapazitätsgrenzen. Über den Elternlehrerkreis wurde bereits aufgerufen, dass wir noch Unterstützung bei Aufsichten und einfachen Reinigungsarbeiten gebrauchen könnten. Einige Eltern haben sich hierzu bereits bei uns gemeldet und wir freuen uns sehr über dieses Hilfsangebot. Wer noch Kapazität hat, kann sich gerne bei unserem Hausmeister Dirk Schubbert melden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Besonders in den Oberstufenklassen fanden in den letzten Wochen viele Lernangebote im Onlinemodus statt. Neben einzelnen Arbeitsaufträgen, die über diesen Kanal ausgetauscht wurden, wurden auch ganze Epochen in digitalen Klassenzimmern unterrichtet. Auch wir als Kollegen konferierten nach einigen Anlaufschwierigkeiten solide und souverän auf digitalen Kanälen. Die Nutzung des digitalen Unterrichtes ist zunächst eine Sofortmaßnahme in der Coronazeit gewesen, die vor allem von unserem Kollegen Rüdiger Haensel vorangetrieben wurde. Hierdurch waren wir schnell handlungsfähig und konnten die Schüler auch auf diesem Wege erreichen. Inwieweit wir diesen Kanal aufrechterhalten, uns weiter zu Nutze machen, werden wir im Kollegium in den nächsten Wochen diskutieren.

Momentan laufen viele Dinge bei uns an der Schule sehr anders als gewohnt, sicher auch noch bis zu den Sommerferien. Wir sind im Alltag immer wieder aufgerufen, gemeinsam nach Lösungen und Möglichkeiten zu suchen. Auch wenn uns das nicht immer sofort und in Perfektion gelingt, seien Sie gewiss, dass wir daran arbeiten. Wir bitten bei dieser „Fahrt auf Sicht“ um Ihr Verständnis, sind uns aber sicher, dass wir zusammen mit Ihnen und Ihren Kindern die Wochen bis zu den Ferien konstruktiv gestalten werden.

Herzliche Grüße und kommen Sie gut durch die Woche

Christian Sturhan
für die Geschäftsführung


Weitere Infos in Kürze:

  • Das Büro ist wegen der Coronalage zurzeit nicht für physische Besuche geöffnet. Frau Pohl, Frau Peinemann und Frau von Eltz sind aber anwesend und für Sie per Telefon oder elektronisch erreich- bar.
  • Die Landesstelle für Jugendschutz in Niedersachsen hat uns als Schule eine Zusammenstellung von Kontakten geschickt, an die sich Menschen wenden können, wenn sie einen persönlichen Beratungs- und Austauschbedarf zu herausfordernden Situationen zu Hause, Missbrauch usw. habe. Der Hinweis befindet sich hier. Jeder Zeit sind aber auch alle Kollegen an der Schule ansprechbar!
  • Die Mensa ist geöffnet. Mit voriger Anmeldung können die Schüler zum Essen kommen.
  • Zurzeit besteht auf dem Schulgelände und auch im Schulgebäude Maskenpflicht, innerhalb der Klassenräume können die Schüler die Masken absetzen.

Hier können Sie den Brief herunterladen

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