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Waldorfschüler laufen nach Kassel

Bundesweiter Spendenlauf zum 100-jährigen Waldorfjubiläum. Göttinger Schüler bringen den Staffelstab nach Kassel.

GT | 21.10.2018

Einen bundesweiten Spendenlauf gibt es am Montag, 22. Oktober, anlässlich des 100-jährigen Waldorfjubiläums einen bundesweiten Spendenlauf. Auch die Schüler der Göttinger Waldorfschule beteiligen sich an dem Lauf.

Sie bringen nach Angaben der Organisatoren den Staffelstab, der durch ganz Deutschland wandert zur Waldorfschule nach Kassel. Sie legen dabei eine Strecke von etwa 65 Kilometern zurück. Gleichzeitig ist es auch der WOW-Day, Spendenaktionstag zugunsten von bedürftigen Schulen und Kindergärten weltweit. Insgesamt beteiligen sich 244 Schulen an dem Spendenlauf. Mit der Aktion soll Zeichen der Solidarität gesetzt werden, und waldorfpädagogische Bildungsprojekte weltweit gesetzt werden. „Unsere Schüler freuen sich auf den gemeinsam Staffellauf und die sportliche Herausforderung, um viele Spenden für Waldorfschüler in den ärmeren Teilen der Welt zu sammeln“, sagt André Regenthal von der Waldorfschule Göttingen.

Von Vera Wölk

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Händels Messiah mit afrikanischen Elementen

Einen kulturübergreifenden Konzertleckerbissen bekamen am Sonnabend rund 450 Besucher bei der Aufführung des Oratoriums „Messiasasambura“ in der Freien Waldorfschule (FWS) in Göttingen geboten. Komponist Maximilian Guth kombinierte dafür Auszüge aus Händels Messiahs mit afrikanischen Elementen.

Aufführung des Oratoriums "MessiaSASAmbura" von Maximilian Guth in der Freien Waldorfschule Göttingen Quelle: Rüdiger Franke

„Ich war fünfmal in Tansania“, erzählte Guth. Einmal habe ihn auch das Asambura-Ensemble begleitet, das bei der Aufführung in der Waldorfschule gemeinsam mit der Camerata Medica Göttingen spielte. Die Massai gaben ihnen dabei Tipps zur richtigen Umsetzung der Klänge. Mit der Verknüpfung der afrikanischen Musik mit dem Händel-Oratorium stellte sich Guth einer großen Herausforderung. Dabei sei die Wahl ganz bewusst auf Händel gefallen. Dessen Werk sei – im Gegensatz zum Bach-Oratorium – vor allem wegen des starken Grooves interessant. Er möge die Motorik und die starken Rhythmen, welche sogar eher Tanzrhythmen seien. Und es gebe auch in der Instrumentalisierung Überschneidungen, auch wenn die Instrumente durchaus unterschiedlich seien.

Aufführung des Oratoriums „MessiaSASAmbura“ von Maximilian Guth in der Freien Waldorfschule Göttingen in Zusammenarbeit vom PetriChor-Weende mit der Freien Waldorfschule (FWS) Göttingen, dem Asambura-Ensemble, der Camerata Medica Göttingen und dem EuryArt Ensemble Kassel .

Scheuklappen ablegen
„Für mich ist es in der Musik ganz zentral, auch nach links und rechts zu schauen und die Scheuklappen abzulegen“, erklärte der Komponist seine Intention. Das gelte aber auch für das Leben. Gerade in der heutigen Zeit mit zum Beispiel der Flüchtlingsthematik sei es immens wichtig, sich zu öffnen. Und so stehen ganz am Ende der tansanische Gesang, der Muezzin und die Glocke. „Das ist eine bewusste Öffnung“, sagte Guth. Von der Komposition begeistert ist auch Martin Kohlmann, Dirigent und künstlerischer Leiter des PetriChors Weende: „Sie trifft das Herz der Zeit. Alte Musik in einen politisch aktuellen Zusammenhang gesetzt.“

Freier Mittwoch als Belohnung
Guth sei ein ehemalige Kommilitone in Hannover gewesen. Ihm sei es gelungen, original Händel-Elemente mit avantgardistischen Elementen zu verbinden, wobei auch in den modernen Teilen Händel immer wieder durchblitze. Für den Chor sei es ein gewisser Aufwand gewesen, das Stück zu proben. „Wir hatten aber das Glück, dass wir den Händel schon aufgeführt hatten.“ Deshalb seien sechs Stücke fertig gewesen. Insgesamt dauerten die Proben ein halbes Jahr. Zum Ende habe er den Chor durchaus stärker beansprucht. „Deshalb bekommen die Sänger am Mittwoch erstmal frei“, versprach er.
Schüler einbinden
Nicht ganz einfach sei es gewesen, einen geeigneten Auftrittsort zu finden, berichtete Kohlmann. „Die Kirchen, die wir anvisiert hatten, waren zu klein.“ Deshalb habe man sich für die Waldorfschule entschieden. Dadurch habe sich dann die Idee ergeben, die Schule in die Aufführung einzubinden. 50 Schüler der sechsten, achten, zehnten und elften Klasse visualisierten die Musik mit eurythmischen Tanzbewegungen, gemeinsam mit Mitgliedern des Tanzensembles EuryArt und Laientänzern.

Freiwillige Teilnahme
„Die Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt basierte auf Freiwilligkeit“, erklärte Rafael Yaari, Eurythmie-Lehrer an der FWS. Er habe das Projekt im Unterricht vorgestellt. Am Ende meldeten sich zwei Drittel in den jeweiligen Klassen, um teilzunehmen. Es sei eine gute Vorbereitung für den Abschluss in der zwölften Klasse, sagte er. Er sei begeistert, dass so viele Schüler die Herausforderung annahmen, etwas Neues für sich zu erschließen. Neu sei zum Beispiel gewesen, dass erst einmal nach den richtigen Bewegungen geforscht werden musste. Es habe in der Eurythmie keine Bewegungen für die afrikanischen Rhythmen gegeben.

Zweite Aufführung am Sonntag
Das Stück wird am Sonntag, 6. Mai, um 18 Uhr noch einmal in der Aula der Freien Waldorfschule Göttingen-Weende im Arbeksweg aufgeführt. Für die Aufführung sind noch Karten an der Abendkasse erhältlich. Komponist Maximilian Guth empfiehlt Interessenten aber, frühzeitig zu kommen, da die Schlange am Sonnabend bereits sehr lang gewesen sei.

Von Rüdiger Franke
06.05.2018

Hier finden Sie den Artikel online im GT

Lieder der Hoffnung aus Kapstadt

„Vulingoma” bedeutet „ein neues Lied anstimmen”. Und diese jugendlichen Musiker singen Lieder, die sie auch für ihr eigenes – neues – Leben anstimmen. An diesem Dienstag tritt die Gruppe Vulingoma aus Kappstadt in der Waldorfschule Göttingen auf.
Die Mitglieder sind nach Angaben der Schule „verarmte, verwaiste, missbrauchte und vernachlässigte“ Kinder und Jugendliche aus den Armenvierteln der südafrikanischen Stadt Kapstadt, die jetzt im Kinderdorf Vulamasango (Offene Tore) leben. Das Entwicklungsprojekt „gibt ihnen wieder Hoffnung und ein Ort der Zuflucht“.
Ihre alten und neuen Erfahrungen prägten auch ihre Lieder: Lieder voller „Freude, Hoffnung und tiefsten Emotionen“. Seit 2006 treten mehrere der Kinder und Jugendlichen alle zwei Jahre europaweit in der Formation Vulingoma auf – singend, tanzend und trommelnd.
Das Konzert beginnt am Dienstag, 17. April, um 19.30 Uhr in der Freien Waldorfschule, Arbecksweg 1 in Weende. Der Eintritt ist frei.

Von Ulrich Schubert
16.04.2018

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Podiumsgespräch über Judas

Artikel veröffentlicht: Donnerstag, 01.03.2018 11:31 Uhr
Foto: Jan Reinartz als Judas in einer Aufführung in der Johanniskirche Göttingen.
Quelle: Dorothea Heise

Das Theaterstück Judas von Lot Vekemans ist Thema eines Podiumsgesprächs in der Freien Waldorfschule am Sonntag, 11. März. In der Reihe „Matinée am Vormittag“ sprechen ab 11.30 Uhr Schauspieler Jan Reinartz, Dramaturg Christian Vilmar und die Pastoren Sabine Krüger und Wolfgang Paterok über das Stück.
Göttingen. Das Junge Theater zeigt den Judas in der Inszenierung von Sebastian Sommer in der Göttinger St.Johanniskirche. Die Moderation des Podiumsgesprächs übernimmt der ehemalige Lehrer der Waldorfschule Hartmut Heidlberg.
Seit fast 2000 Jahren gilt Judas als Urvater aller Verräter, er ist verkannt und verbannt. Vekemans lässt ihn nun in ihrem Stück auftreten und Gehör verlangen. Sie lässt Judas, in der JT-Fassung von Jan Reinartz gespielt, auf die Dualität in der Welt hinweisen und öffnet den Blick auf Grundsätzliches.
Im Anschluss an das Gespräch gibt es um 15 Uhr in der St. Johanniskirche eine Judas-Vorstellung mit einem Nachgespräch. Karten dafür können vorab unter Telefon 0551 /495015 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

Von Christiane Böhm

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Von Gluck bis Debussy

Matinee in der Waldorfschule Göttingen

Artikel veröffentlicht: Dienstag, 13.02.2018 13:54 Uhr

Querflötenschüler geben gemeinsam mit versierten Pianisten am Sonntag, 25. Februar, um 11 Uhr ein Konzert in der Freien Waldorfschule, Arbecksweg 1 in Göttingen. Sie spielen Musik von Gluck bis Debussy.

Göttingen. Das Spektrum reicht von der Suite für zwei Traversflöten aus dem Jahr 1712 von Jaques Hotteterre, der am Hof Ludwig XIV. als „Musique de Chambre“ beschäftigt war, bis zur Zwischenaktmusik der 1774 unter Ludwig XV. entstandenen Oper „Orpheus und Eurydike“ von Willibald Gluck. Vom Rondo für Flöte und Klavier von F. X. Mozart, dem Sohn von Wolfgang Amadeus Mozart, bis zur romantischen Flötensonate von Julius Rietz.
Der französische Impressionismus, der Anfang des 20. Jahrhunderts ganz neue Impulse in der Flötenliteratur gab, ist mit Werken von Claude Debussy und Jules Mouquet vertreten, und auch die virtuosen „Carmen“- Variationen von Francois Borne gehören in diese Epoche. Zwei Werke aus dem späteren 20. Jahrhundert, das Flötentrio von Alexander Tscherepnin und der „Libertango“ von Astor Piazolla, beide bestimmt vom jeweiligen nationalen Stil der Komponisten, lassen weitere Klangfarben hören.

Von Peter Krüger-Lenz

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Waldorfschüler laufen nach KasselWaldorfschüler laufen nach Kassel

Waldorfschüler laufen nach Kassel

Bundesweiter Spendenlauf zum 100-jährigen Waldorfjubiläum. Göttinger Schüler bringen den Staffelstab nach Kassel.

GT | 21.10.2018

Einen bundesweiten Spendenlauf gibt es am Montag, 22. Oktober, anlässlich des 100-jährigen Waldorfjubiläums einen bundesweiten Spendenlauf. Auch die Schüler der Göttinger Waldorfschule beteiligen sich an dem Lauf.

Sie bringen nach Angaben der Organisatoren den Staffelstab, der durch ganz Deutschland wandert zur Waldorfschule nach Kassel. Sie legen dabei eine Strecke von etwa 65 Kilometern zurück. Gleichzeitig ist es auch der WOW-Day, Spendenaktionstag zugunsten von bedürftigen Schulen und Kindergärten weltweit. Insgesamt beteiligen sich 244 Schulen an dem Spendenlauf. Mit der Aktion soll Zeichen der Solidarität gesetzt werden, und waldorfpädagogische Bildungsprojekte weltweit gesetzt werden. „Unsere Schüler freuen sich auf den gemeinsam Staffellauf und die sportliche Herausforderung, um viele Spenden für Waldorfschüler in den ärmeren Teilen der Welt zu sammeln“, sagt André Regenthal von der Waldorfschule Göttingen.

Von Vera Wölk

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Händels Messiah mit afrikanischen Elementen

Einen kulturübergreifenden Konzertleckerbissen bekamen am Sonnabend rund 450 Besucher bei der Aufführung des Oratoriums „Messiasasambura“ in der Freien Waldorfschule (FWS) in Göttingen geboten. Komponist Maximilian Guth kombinierte dafür Auszüge aus Händels Messiahs mit afrikanischen Elementen.

Aufführung des Oratoriums "MessiaSASAmbura" von Maximilian Guth in der Freien Waldorfschule Göttingen Quelle: Rüdiger Franke

„Ich war fünfmal in Tansania“, erzählte Guth. Einmal habe ihn auch das Asambura-Ensemble begleitet, das bei der Aufführung in der Waldorfschule gemeinsam mit der Camerata Medica Göttingen spielte. Die Massai gaben ihnen dabei Tipps zur richtigen Umsetzung der Klänge. Mit der Verknüpfung der afrikanischen Musik mit dem Händel-Oratorium stellte sich Guth einer großen Herausforderung. Dabei sei die Wahl ganz bewusst auf Händel gefallen. Dessen Werk sei – im Gegensatz zum Bach-Oratorium – vor allem wegen des starken Grooves interessant. Er möge die Motorik und die starken Rhythmen, welche sogar eher Tanzrhythmen seien. Und es gebe auch in der Instrumentalisierung Überschneidungen, auch wenn die Instrumente durchaus unterschiedlich seien.

Aufführung des Oratoriums „MessiaSASAmbura“ von Maximilian Guth in der Freien Waldorfschule Göttingen in Zusammenarbeit vom PetriChor-Weende mit der Freien Waldorfschule (FWS) Göttingen, dem Asambura-Ensemble, der Camerata Medica Göttingen und dem EuryArt Ensemble Kassel .

Scheuklappen ablegen
„Für mich ist es in der Musik ganz zentral, auch nach links und rechts zu schauen und die Scheuklappen abzulegen“, erklärte der Komponist seine Intention. Das gelte aber auch für das Leben. Gerade in der heutigen Zeit mit zum Beispiel der Flüchtlingsthematik sei es immens wichtig, sich zu öffnen. Und so stehen ganz am Ende der tansanische Gesang, der Muezzin und die Glocke. „Das ist eine bewusste Öffnung“, sagte Guth. Von der Komposition begeistert ist auch Martin Kohlmann, Dirigent und künstlerischer Leiter des PetriChors Weende: „Sie trifft das Herz der Zeit. Alte Musik in einen politisch aktuellen Zusammenhang gesetzt.“

Freier Mittwoch als Belohnung
Guth sei ein ehemalige Kommilitone in Hannover gewesen. Ihm sei es gelungen, original Händel-Elemente mit avantgardistischen Elementen zu verbinden, wobei auch in den modernen Teilen Händel immer wieder durchblitze. Für den Chor sei es ein gewisser Aufwand gewesen, das Stück zu proben. „Wir hatten aber das Glück, dass wir den Händel schon aufgeführt hatten.“ Deshalb seien sechs Stücke fertig gewesen. Insgesamt dauerten die Proben ein halbes Jahr. Zum Ende habe er den Chor durchaus stärker beansprucht. „Deshalb bekommen die Sänger am Mittwoch erstmal frei“, versprach er.
Schüler einbinden
Nicht ganz einfach sei es gewesen, einen geeigneten Auftrittsort zu finden, berichtete Kohlmann. „Die Kirchen, die wir anvisiert hatten, waren zu klein.“ Deshalb habe man sich für die Waldorfschule entschieden. Dadurch habe sich dann die Idee ergeben, die Schule in die Aufführung einzubinden. 50 Schüler der sechsten, achten, zehnten und elften Klasse visualisierten die Musik mit eurythmischen Tanzbewegungen, gemeinsam mit Mitgliedern des Tanzensembles EuryArt und Laientänzern.

Freiwillige Teilnahme
„Die Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt basierte auf Freiwilligkeit“, erklärte Rafael Yaari, Eurythmie-Lehrer an der FWS. Er habe das Projekt im Unterricht vorgestellt. Am Ende meldeten sich zwei Drittel in den jeweiligen Klassen, um teilzunehmen. Es sei eine gute Vorbereitung für den Abschluss in der zwölften Klasse, sagte er. Er sei begeistert, dass so viele Schüler die Herausforderung annahmen, etwas Neues für sich zu erschließen. Neu sei zum Beispiel gewesen, dass erst einmal nach den richtigen Bewegungen geforscht werden musste. Es habe in der Eurythmie keine Bewegungen für die afrikanischen Rhythmen gegeben.

Zweite Aufführung am Sonntag
Das Stück wird am Sonntag, 6. Mai, um 18 Uhr noch einmal in der Aula der Freien Waldorfschule Göttingen-Weende im Arbeksweg aufgeführt. Für die Aufführung sind noch Karten an der Abendkasse erhältlich. Komponist Maximilian Guth empfiehlt Interessenten aber, frühzeitig zu kommen, da die Schlange am Sonnabend bereits sehr lang gewesen sei.

Von Rüdiger Franke
06.05.2018

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Lieder der Hoffnung aus KapstadtLieder der Hoffnung aus Kapstadt

Lieder der Hoffnung aus Kapstadt

„Vulingoma” bedeutet „ein neues Lied anstimmen”. Und diese jugendlichen Musiker singen Lieder, die sie auch für ihr eigenes – neues – Leben anstimmen. An diesem Dienstag tritt die Gruppe Vulingoma aus Kappstadt in der Waldorfschule Göttingen auf.
Die Mitglieder sind nach Angaben der Schule „verarmte, verwaiste, missbrauchte und vernachlässigte“ Kinder und Jugendliche aus den Armenvierteln der südafrikanischen Stadt Kapstadt, die jetzt im Kinderdorf Vulamasango (Offene Tore) leben. Das Entwicklungsprojekt „gibt ihnen wieder Hoffnung und ein Ort der Zuflucht“.
Ihre alten und neuen Erfahrungen prägten auch ihre Lieder: Lieder voller „Freude, Hoffnung und tiefsten Emotionen“. Seit 2006 treten mehrere der Kinder und Jugendlichen alle zwei Jahre europaweit in der Formation Vulingoma auf – singend, tanzend und trommelnd.
Das Konzert beginnt am Dienstag, 17. April, um 19.30 Uhr in der Freien Waldorfschule, Arbecksweg 1 in Weende. Der Eintritt ist frei.

Von Ulrich Schubert
16.04.2018

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Podiumsgespräch über JudasPodiumsgespräch über Judas

Podiumsgespräch über Judas

Artikel veröffentlicht: Donnerstag, 01.03.2018 11:31 Uhr
Foto: Jan Reinartz als Judas in einer Aufführung in der Johanniskirche Göttingen.
Quelle: Dorothea Heise

Das Theaterstück Judas von Lot Vekemans ist Thema eines Podiumsgesprächs in der Freien Waldorfschule am Sonntag, 11. März. In der Reihe „Matinée am Vormittag“ sprechen ab 11.30 Uhr Schauspieler Jan Reinartz, Dramaturg Christian Vilmar und die Pastoren Sabine Krüger und Wolfgang Paterok über das Stück.
Göttingen. Das Junge Theater zeigt den Judas in der Inszenierung von Sebastian Sommer in der Göttinger St.Johanniskirche. Die Moderation des Podiumsgesprächs übernimmt der ehemalige Lehrer der Waldorfschule Hartmut Heidlberg.
Seit fast 2000 Jahren gilt Judas als Urvater aller Verräter, er ist verkannt und verbannt. Vekemans lässt ihn nun in ihrem Stück auftreten und Gehör verlangen. Sie lässt Judas, in der JT-Fassung von Jan Reinartz gespielt, auf die Dualität in der Welt hinweisen und öffnet den Blick auf Grundsätzliches.
Im Anschluss an das Gespräch gibt es um 15 Uhr in der St. Johanniskirche eine Judas-Vorstellung mit einem Nachgespräch. Karten dafür können vorab unter Telefon 0551 /495015 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

Von Christiane Böhm

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Von Gluck bis DebussyVon Gluck bis Debussy

Von Gluck bis Debussy

Matinee in der Waldorfschule Göttingen

Artikel veröffentlicht: Dienstag, 13.02.2018 13:54 Uhr

Querflötenschüler geben gemeinsam mit versierten Pianisten am Sonntag, 25. Februar, um 11 Uhr ein Konzert in der Freien Waldorfschule, Arbecksweg 1 in Göttingen. Sie spielen Musik von Gluck bis Debussy.

Göttingen. Das Spektrum reicht von der Suite für zwei Traversflöten aus dem Jahr 1712 von Jaques Hotteterre, der am Hof Ludwig XIV. als „Musique de Chambre“ beschäftigt war, bis zur Zwischenaktmusik der 1774 unter Ludwig XV. entstandenen Oper „Orpheus und Eurydike“ von Willibald Gluck. Vom Rondo für Flöte und Klavier von F. X. Mozart, dem Sohn von Wolfgang Amadeus Mozart, bis zur romantischen Flötensonate von Julius Rietz.
Der französische Impressionismus, der Anfang des 20. Jahrhunderts ganz neue Impulse in der Flötenliteratur gab, ist mit Werken von Claude Debussy und Jules Mouquet vertreten, und auch die virtuosen „Carmen“- Variationen von Francois Borne gehören in diese Epoche. Zwei Werke aus dem späteren 20. Jahrhundert, das Flötentrio von Alexander Tscherepnin und der „Libertango“ von Astor Piazolla, beide bestimmt vom jeweiligen nationalen Stil der Komponisten, lassen weitere Klangfarben hören.

Von Peter Krüger-Lenz

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Martinsmarkt in Göttinger WaldorfschuleMartinsmarkt in Göttinger Waldorfschule

Martinsmarkt in Göttinger Waldorfschule

Artikel veröffentlicht: Donnerstag, 23.11.2017 14:21 Uhr

Sternenkunde und Moosgärtlein

Als ein „Fest für die Sinne“ wollen Schüler, Eltern und Lehrer der Freien Waldorfschule in Göttingen an diesem Wochenende einen Martinsmarkt gestalten: mit Marktständen, Mitmachaktionen, Moosgärtlein und offener Schmiede. Erstmals wird es nach Angaben der Schule auch ein „Planetarium“ geben.
Seit vielen Jahren organisiert die Privatschule in Weende in der Vorweihnachtszeit einen Martinsmarkt, für den die Klassenräume als Verkaufsräume, Märchen-Lese-Insel, Bistros, Werkstätten für handgemachte Kunst oder für ungewöhnliche Aktionen umgestaltet werden. Sie werden ausgestattet mit Moos als Ruhegarten, mit weihnachtlichem Schmuck oder als Kindermarkt, auf dem nur Kinder verkaufen und kaufen dürfen. In der schuleigenen Schmiede können Besucher selbst dieses Handwerk ausprobieren. Und erstmals wird die „Expertin für Sternenkunde“ Jenifer Wohlers in einem Sternenzimmer über Sternenbilder und ihre Kulturelle Bedeutung informieren. Während des Martinsmarktes öffnet die Schule ihre Türen auch für Besichtigungsrunden und Lehrer beantworten Fragen zur Waldorfpädagogik. Geöffnet ist der Martinsmarkt am Sonnabend, 25. November, im Arbecksweg 1 von 11 bis 17 Uhr. Im Waldorfkinderhaus nebenan gibt es ebenfalls einen Martinsmarkt - bis 16 Uhr.
von Ulrich Schubert

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Waldorfschüler spenden Spielzeugdorf

Göttingen, 16. Juni 2017

Die Schülerinnen Mila und Pauline aus der 8. Klasse der Freien Waldorfschule Göttingen überreichen Flüchtlingskindern in der Vorschule des Grenzdurchgangslager Friedland ein Spielzeugdorf aus Holz.
Pastor Thomas Harms freut sich. Schüler in der Vorschule im Grenzdurchgangslager in Friedland mit selbstgebauten Spielzeugspenden zu begrüßen, ist schon etwas Besonderes. Gemeinsam mit der Betreuerin Frau Karim und den Kindern packen sie die kleinen Kunstwerke aus.
Die Idee für diese Spende hatte Christiane Pröhl, die Werklehrerin der Waldorfschule. Während die Achtklässler im Werkunterricht aus gut abgelagerten Schnitzhölzern sich beim Schnitzen übten, entstanden fantasievolle Holzobjekte zum anfassen. Als Thema wählten die Schülerinnen und Schüler „Das Haus“. Aus den 24 Objekten unterschiedlicher Größe ist dann ein richtiges kleines Dorf entstanden, von der Kirche bis zum Baumhaus.
„Die Spende wird nicht nur in der Vorschule bespielt werden. Das Dorf wird auch mal in die Schule nebenan wandern.“ so Pastor Harms. Der Besuch war auch eine gute Gelegenheit, sich Kennenzulernen. Über Ideen für weitere Unterstützungsaktionen, und auch sich im Rahmen der Sozialpraktika in der 11. Klasse hier einbringen zu können, werden in den nächsten Wochen und Monaten miteinander ausgetauscht werden.
Die Kinder im Grenzdurchgangslager Friedland, die alle verbindet, dass sie ihr Zuhause in Dörfern oder auch in Städten verloren haben, werden sicherlich viel Freude mit ihren neuen Spielsachen haben.
Auf dem Bild v.l.n.r: Pastor Thomas Harms, Mila, Pauline, Frau Karim
Fotos © Katharina Wyss
Foto
Waldorfschüler spenden Dorf
Auspacken I
Auspacken II
Aufbau des Dorfes
Das Dorf
Detail

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Wettbewerb "Ideen machen Schule"

Beim Wettbewerb "Ideen machen Schule" der PSD Bank Braunschweig eG haben wir für das "Handlungsprojekt: Bereich Tierhaltung" 2.300.- € erhalten.

Auszug aus dem Artikel:

"Die Freie Waldorfschule in Weende will mit den Kindern der 3. und 4. Klasse Gehege und Ställe für Hühner und Laufenten auf dem Schulgelände bauen. Die Kinder sollen lernen, verantwortungsvoll Tiere zu pflegen. Für diese Idee bekommt die Schule 2300 Euro."

Urkunde
GT-Aus der Region

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GT-21.02.2017-Zeitzeugen-Projekt über FluchtGT-21.02.2017-Zeitzeugen-Projekt über Flucht

GT-21.02.2017-Zeitzeugen-Projekt über Flucht

Zeitzeugen-Projekt über Flucht mit aktuellem Bezug

Waldorfschule unterrichtet als Privatschule sechs Geflüchtete ohne Schulgeld/ Erzählungen beeindrucken Mitschüler

VON ULRICH SCHUBERT 

WEENDE. "Ja, es ist gut hier, alle Schüler sind nett", sagt Awet. Gerade hat der 18-Jährige im Geschichtsprojekt von seiner Flucht aus Eritrea erzählt - durch die Sahara und übers Mittelmeer, mehrfach am Leben bedroht. Er ist einer von sechs Flüchtlingen an der Göttinger Waldorfschule. Ihr Schulgeld trägt die Privatschule.
"Wir waren uns schnell einig, dass wir auch Flüchtlingskinder aufnehmen", sagt Michael Hänel, Lehrer für Deutsch und Geschichte an der Freien Waldorfschule. Ganz selbstverständlich sei das zunächst nicht gewesen. Die Eltern der Waldorf-Kinder zahlen Schulgeld, sie müssen den ausbleibenden Beitrag mit tragen. Denn die Jugendhilfe Süd-Niedersachsen kann kein Schulgeld zahlen, erklärt die Fachbereichsleiterin Yvonne Petry. Der Verein betreut alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in der Region, die meisten gehen auf staatliche Schulen. Aber dort passe es nicht immer, so Petry, "da ist die Hilfe der Waldorfschule viel wert".
16 bis 18 Jahre alt sind die sechs aufgenommenen Flüchtlinge. Sie kommen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und anderen Ländern. Und sie haben einen schweren Weg hinter sich.
Zurzeit befassen sich Waldorfschüler aus dem zehnten Jahrgang in einem Vertiefungsmonat mit dem Thema Flucht. Sie haben· mit älteren Zeitzeugen gesprochen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat fliehen mussten - und jetzt mit ihren eigenen Mitschülern.
Plötzlich ist es ganz still im Raum. Leise erzählt Awet von seiner Flucht vor fast vier Jahren "aus einer ganz schlimmen Diktatur" in Eritrea, von den Strapazen in Flüchtlingslagern in Äthiopien und Libyen, von Todesdrohungen des IS, weil er Christ ist, von der Überfahrt mit einem kleinen Boot nach ltalien, wo er krank und unterernährt ins Krankenhaus musste. "Ich hatte oft so Angst", antwortet Awet offen auf die Frage einer Mitschülerin. Auch Abdul ist ohne seine Eltern nach Deutschland gekommen. Ein Bruder in Göttingen, seine Eltern und andere Geschwister sind in Syrien geblieben - "obwohl in unserer Stadt alles kaputt ist", sagt der 16-Jährige. Immer wieder habe er Grenzer, Fluchthelfer und IS-Leute bestechen müssen, um weiter zu kommen. Unzählige Verhöre habe er erlebt: in der Türkei, in Serbien, in Ungarn. "Das ist schon hart, was sie er lebt haben", sagt die 14-jahrige Waldorfschülerin Lea. Und es sei gut, "dass die hier so gut aufgenommen werden und klar kommen", ergänzt ein Mitschüler. Hier lernt Abdul jetzt vor allem Deutsch und mag am liebsten Mathe - er will später in die Naturwissenschaften. Awet hofft erst einmal auf den Realschulabschluss.
Bevor die Waldorfschule sie aufgenommen hat, habe es intensive Gespräche gegeben. "Das machen wir bei allen so", sagt Hänel, "wir achten schon darauf, dass auch die geflüchteten Schüler zu uns passen und wir mit unserem besonderen Konzept zu ihnen". 
Probleme gebe es aber zunehmend bei der Finanzierung, bedauert die Geschäftsführerin der Schule, Susanne Evertz. Jetzt hoffe sie auf Paten, die das Schulgeld der Flüchtlinge übernehmen, oder auch den einen oder anderen Eltern-Arbeitseinsatz. Interessierte können sich unter Telefon 0551 / 90 03 63 80 melden. 

Ohne Eltern unterwegs

Fast 350 minderjährige Flüchtlinge ohne Elternbegleitung betreut die Jugendhilfe Süd-Niedersachsen zurzeit. Davon sind 40 in Gastfamilien untergebracht - es sind die Jüngsten. 307 leben recht eigenständig in betreuten Wohngruppen, erklärte die Fachbereichsleiterin Yvonne Petry - sie sind zwischen 16 und 20 Jahre alt. Etwa 40 der Kinder und Jugendlichen sind Mädchen. Fast alle gehen zu einer Schule, die älteren überwiegend an eine Berufsbildende Schule. Die Kooperation mit den Schulen sei immer sehr gut, "wir stehen in einem engen Austausch", so Petry. Immer wieder suche die Jugendhilfe neue Gastfamilien, fügte sie an. Sie können sich telefonisch unter 0551/9995 89 32 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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