"Der Herr der Fliegen" - Theaterprojekt der 8. Klasse

Freitag | 09. März 2018 | 19:30 Uhr | Saal
Samstag | 10. März 2018 | 19:30 Uhr | Saal
Sonntag | 11. März 2018 | 18 Uhr | Saal

Bühnenadaption des berühmten Romans von William Golding:
Eine Gruppe von Schülern verunglückt auf dem Evakuierungsflug aus einem Atomkriegsgebiet. Sie landen auf einer unbewohnten Insel, alle Erwachsenen sind beim Absturz ums Leben gekommen. Alle Versuche, sich eine tragfähige Ordnung zu geben, scheitern und in kurzer Zeit entsteht für die Jungen eine Situation, die von Zwang, Gewalt und Mord bestimmt wird. Eine beklemmende Parabel über das Böse im Menschen, das in uns allen lauert.

PRESSEMITTEILUNG
Das Tier in uns
Wie das Theaterprojekt „Herr der Fliegen“ die 8. Klasse der Waldorfschule verändert.

Malin, Jolie, Paula und Johanna reparieren Kulissen. Anstatt auf der Bühne zu stehen, sind die Schülerinnen seit fünf Wochen damit beschäftigt, Kleider zu zerschneiden, zu bemalen und Kulissen zu bauen. Auf der Bühne wird derweil intensiv geprobt. Was macht ein Stück wie „Herr der Fliegen“ mit den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern? Das Gefühlsleben ist stark bei diesem Stück. Euphorie und Enttäuschung sind die ständigen Begleiter, denn die Handlung wird weitestgehend von Gefühlen und Instinkten bestimmt.
Mit 15 Jugendlichen, die auf einer Insel abstürzen und überleben, beginnt die Bühnenadaption nach dem Weltklassiker von William Golding. „Die dunkle Seite in uns wird gezeigt und dass in jedem von uns das Tier drin ist.“ sagt Rosa (15). Am Anfang spielt noch ein Muschelhorn eine Rolle, womit die Jugendlichen zur Versammlung rufen. Nach einer Zeit gibt es keine Versammlungen mehr. Das Animalische rückt mehr und mehr in den Vordergrund. Zwei der Jugendlichen sterben. Kurz vor Ende Stückes sind bis auf zwei Schüler alle zu Jägern geworden.
Jannes (13): „Die Gefühle nach dem Theaterstück nimmt man mit. Ich habe durch das Stück viel nachgedacht.“
Rosa (15) „Die Machtstrukturen haben sich während der Proben auch in der Klasse gezeigt, es färbt ab, womit sich das Stück beschäftigt. Jetzt rückt die Klasse mehr zusammen.“
Yuqi (13): „Seitdem wir proben, schätze ich meine Mitschüler viel mehr – wir haben uns ganz neu kennengelernt.“
Emmilie (14): „Man lernt alle aus der Klasse neu kennen“.
Malin (13): „Die Klasse ist gemeinschaftlicher geworden. Alle reden intensiv miteinander, wir spielen viel Karten zusammen. Die Theaterepoche ist ziemlich lustig und wir können viel Handwerkliches tun.“
Als ein Offizier auf der Insel landet, kommt es zur Erlösung. Die Jugendlichen zeigen Reue und sind tief betroffen von dem, was passiert ist. Die Macht der Masse ist ein wichtiges pädagogisches Thema, das besonders gut in die Lebensphase der Pubertät passt. Aber auch darüber hinaus hält es uns den Spiegel vor und lässt tief in die menschliche Psyche blicken.
Die Schülerinnen wünschen sich nun, an den drei Abenden vielen Gästen „Herr der Fliegen“ und damit das Ergebnis ihrer engagierten Arbeit zeigen zu können. Es ist ein unvergesslicher Theaterabend zu erwarten.

Pressekontakt: Katharina Wyss, MILCH. Design und Kommunikation
Schnürbachstr. 1, 37124 Dahlenrode, Tel. +49 177 477 33 85, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Pressemitteilung als pdf-Datei

Hier finden Sie einige Fotos aus der Schüleraufführung
-am besten im Vollbildmodus anschauen-
 

Tags: Theaterprojekte, Theaterprojekte-Archiv

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