„Schule der Zukunft – Zukunft unserer Schule“

Mittwoch | 15. August 2018 | 16-21 Uhr | Südflügel

3. Allgemeine Schul-Tagung mit Impulsvortrag von Valentin Wember

Den Auftakt zum Jubiläumsjahr bildet um 16 Uhr der Impulsvortrag von Valentin Wember „Schule der Zukunft – Zukunft unserer Schule“. Valentin Wember wird während der gesamten Schul-Tagung mit dabei sein. Nach dem Vortrag gibt es Raum für Diskussionen. Danach bilden sich Arbeitsgruppen zu verschiedenen Fragen & Themen (Open Space). Wir laden Sie und Euch herzlich ein zu dieser zukunftsweisenden Veranstaltung & freuen uns auf viele Teilnehmer*innen. Die Veranstaltung ist für Eltern, Oberstufenschüler und Kollegen gedacht.
Hintergrund zum Jubiläumsjahr 100/40: Im Jahr 2019 werden wir ein besonderes Festjahr erleben. Die erste Freie Waldorfschule wurde im September 1919 eröffnet und unsere Schule begann im August 1979. Aus diesem Anlass werden unter dem Motto „Wir machen es anders!“ einige besondere Feierlichkeiten und Aktionen auch schon in diesem Jahr stattfinden.

Über Valentin Wember: Dr. Valentin Wember war Waldorfschüler in Krefeld. Studium der Musik, Philosophie, Literaturwissenschaft und Pädagogik in Hamburg, Berlin und Stuttgart. (Promotion bei Karl Robert Mandelkow 1984). Er arbeitete 28 Jahre aus Überzeugung und mit Begeisterung als Waldorflehrer in Stuttgart und Tübingen. Tätigkeit in der Lehrerbildung in den USA, der Schweiz und Deutschland. In den 1990er Jahren veröffentlichte Wember mehrere Bücher zur Jugend-Anthroposophie, u.a. Vom Willen zur Freiheit, Von der Kraft des Verstehens und Wiederverkörperung. Neben seiner Tätigkeit als Waldorflehrer arbeitete Wember viele Jahre als Organisationsentwickler mit den Schwerpunkten Mitarbeiter-Motivation und Change-Management. Seit dem Erscheinen des Buches Wille zur Verantwortung zu Fragen der Schulführung ist Wember in verschiedenen Waldorfschulen als Organisationsentwickler tätig. 2014 veröffentlichte er mit Willenserziehung den ersten Band einer neuen Reihe, die die pädagogischen Methoden der Erziehungskunst Rudolf Steiners sammelt und erläutert.

mit Bring & Share-Buffet!

Bitte Fingerfood zur Schul-Tagung
mitbringen. Vielen Dank!

OPEN AIR- THEATERABEND & JOHANNIFEUER

Dienstag | 23. Juni 2018 | 20 Uhr | Schulhof

Liebe Eltern, liebe Schulgemeinschaft,
liebe Freunde der Freien Waldorfschule Göttingen,
wir laden alle ein, mit dabei zu sein, um am 26. Juni 2018 ab 20 Uhr den Schuljahresausklang gemeinsam zu feiern.
„ANTIGONE“ wird als Open Air-Theaterstück im Schulhof aufgeführt. Es spielen SchülerInnen der Oberstufe und Lehrer, nach einer Interpretation von Anouilh des berühmten urgriechischen Dramas. Der Theaterabend ist möglich durch Kooperation zwischen  SpielZeit e.V. und der Freien Waldorfschule Göttingen e.V.
Anschließend lauschen wir Gedanken zum Johannifeuer und genießen den Sommerabend bei nettem Zusammensein, gemeinsamen Essen, Musik und Singen am Feuer.
Es ist ein Premierenabend, denn zukünftig wollen wir jedes Schuljahr mit einem Open-Air-Theaterstück ausklingen lassen.
Kulinarische Info: Fingerfood bitte mitbringen!
Wir freuen uns auf Sie & bringen Sie gern Freunde mit, Ihre Freie Waldorfschule Göttingen e.V.

WELCHE ZUKUNFTSIMPULSE ENTWICKELT DIE WALDORFSCHULE?

Donnerstag | 07. Juni 2018 | 19 Uhr | Südflügel

Start der öffentlichen Vortragsreihe

WELCHE ZUKUNFTSIMPULSE ENTWICKELT DIE WALDORFSCHULE?

Vortrag von Claus-Peter Röh, Goetheanum & Diskussion

Aufmerksamkeit und Initiative im Zeitgeschehen
Claus-Peter Röh gehört zur Leitung der Pädagogischen Sektion am Goetheanum in der Schweiz. Vorher war er 28 Jahre Klassen-, Musik- und Religionslehrer an der Freien Waldorfschule Flensburg.

Biografisches: Nach dem Studium der Pädagogik war Claus-Peter Röh von 1983 an Klassen-, Musik- und Religionslehrer an der Freien Waldorfschule in Flensburg. Zusätzlich arbeitete er als Gastdozent an der Pädagogischen Hochschule in Flensburg und gab Kurse an verschiedenen Lehrerseminaren in Deutschland. Seit 1998 ist er Mitglied im Initiativkreis der Pädagogischen Sektion in Deutschland. Im September 2010 wechselte er über zur Pädagogischen Sektion am Goetheanum in Dornach/Schweiz. Seit 2011 leitet er Kooperation mit Florian Osswald die Sektion. Er ist Vater von zwei Kindern.

Die öffentliche Veranstaltungsreihe 2019 an der Freien Waldorfschule Göttingen lädt ein zu verschiedenen Themenabenden mit zeitgemäßen und für die Zukunft relevanten Fragen. Wir freuen uns auf inspirierende Vorträge von hochkarätigen Referent*innen und auf einen konstruktiven Austausch mit dem Publikum.

Freier Eintritt / Spenden sind willkommen

"Vulingoma" - Konzert

Dienstag | 17. April 2018 | 19: 30 Uhr | Saal

"Vulingoma” bedeutet “ein neues Lied anstimmen”. Das tun die einstmalig verarmten und missbrauchten Jugendlichen aus dem Entwicklungsprojekt Vulamasango (Offene Tore) in Kapstadt. Ein Konzert der besonderen Art, geprägt von Freude, Hoffnung und tiefsten Emotionen.

Pressetext:

„Vulingoma“ – ein Ausdruck aus der Sprache der Bewohner Kapstadts – bedeutet „ein neues Lied anstimmen“. Genau dies ist es, was die Jugendlichen aus dem Entwicklungsprojekt Vulamasango (Offene Tore) in einem Armenviertel in Kapstadt tun. Verarmt, verwaist, missbraucht, und vernachlässigt, kämpfen sie für eine gerechtere Welt in der sie geliebt und geschätzt werden, in der sie als stolze und würdevolle Menschen aufwachsen, in der sie Bildung erhalten und einer hoffnungsvolleren Zukunft entgegenblicken dürfen. Das Projekt Vulamasango gibt ihnen wieder diese Hoffnung und einen Ort der Zuflucht. Die Arbeit mit dem Jugendchor Vulingoma lässt die Kinder und Jugendlichen von Vulamasango ein neues Lied für ihr eigenes Leben anstimmen.
Geleitet von Lusanda Bali (Artistic Director), Akhona (Pinky) Stuurman (Choreographer/Voice Coach), und dem deutschen Sozialarbeiter Florian Krämer, welche zu dritt auch das Kinderdorf Vulamasango leiten, treten Jugendliche aus dem Projekt seit 2006 alle zwei Jahre unter dem Namen Vulingoma europaweit auf, mit überwältigendem Erfolg. Volle Säle, stehende Ovationen und zu tränen gerührte Zuschauer sind an der Tagesordnung. Mit ihrer überragenden Bühnendarstellung singen, tanzen und trommeln sich die Kinder von Vulingoma mit Gospelsongs, Apartheidsliedern, alten, afrikanischen Volksliedern und modernem afrikanischem Pop in die Herzen der Menschen. Da die Kinder meist schwere Schicksale hinter sich haben, ist es umso erstaunlicher, mit welcher Kraft und Energie sie auf der Bühne stehen, um durch Musik und Tanz beinahe therapeutische Arbeit an sich selbst zu leisten und zu beweisen, dass auch die schlimmsten Erlebnisse überwältigt und in etwas Positives verwandelt werden können.
Während der Darstellung berichtet Herr Krämer in einem eindrücklichen Lichtbildervortrag von den durch Aids und Kriminalität geprägten Schicksalen der Kinder, von seinem jahrelangen Kampf gegen Südafrikas katastrophale Bildungs- und Aidspolitik, und von der hoffnungsvollen Arbeit im Projekt Vulamasango.
Ein Konzert der ganz besonderen Art, geprägt von tiefsten Emotionen, Freude, Hoffnung, Unterhaltung und einem sehr persönlichen Bezug zu den Schicksalen der jungen Darsteller auf der Bühne. Ein wahrhaft einmaliges Erlebnis!

MessiaSASAmbura - interkulturelles Oratorium

Samstag | 05. Mai 2018 | 18 Uhr | Saal
Sonntag | 06. Mai 2018 | 18 Uhr | Saal

Unter der künstlerischen Leitung von Martin Kohlmann wird das interkulturelle Oratorium MessiaSASAmbura des jungen und mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Komponisten Maximilian Guth (Berlin/Hannover) in einer Kooperation mit dem PetriChor-Weende, dem Asambura-Ensemble, Mitgliedern der Camerata Medica Göttingen und dem Eurythmie-Ensemble EuryArt aufgeführt.
MessiaSASAmbura ist eine kompositorische Neuinterpretation eines der berühmtesten Werke des europäischen Hochbarock, des Messiah von Georg Friedrich Händel. Die Komposition von Maximilian Guth führt Händels Auseinandersetzung mit den theologischen und biographischen Aspekten der Messiasfigur in einer modernen Klangsprache, die Elemente afrikanischer Musikkulturen und avantgardistische Kompositionstechniken nutzt, weiter.
Der Titel MessiaSASAmbura setzt sich aus den beiden zentralen Begriffen Messias und Asambura zusammen. Das dadurch neu entstehende Wort SASA bedeutet auf Swahili „jetzt".
Das Asambura-Ensemble setzt sich aus jungen MusikerInnen unterschiedlicher Kulturen zusammen und verdankt seinen Namen einem Wortspiel mit den Buchstaben „Usambara" - der Bezeichnung für das größte Gebirge Tanzanias. Mit einem Instrumentarium, das einerseits typisch barocke Instrumente enthält, andererseits aber durch exotische Instrumenten wie die afrikanische Djembe, die iranische Santur oder die arabische Oud erweitert ist, kreiert das Ensemble neue Klänge, um die Symbiose von barocker und afrikanischer Musik verwirklichen zu können. Das Asambura-Ensemble wird für unser Konzert durch Mitglieder der Camerata Medica Göttingen erweitert.
Zahlreiche Teile des Messiah von Händel sind von barocken Tanzmustern inspiriert und bilden so spannungsreiche Analogien zu rhythmischen Strukturen der afrikanischen Musik. Das von Rafael Yaari einstudierte Eurythmie-Ensemble EuryArt besteht u.a. aus SchülerInnen der Freien Waldorfschule Göttingen und wird Teile des Oratoriums durch eine Tanzchoreografie szenisch darstellen. Die musikalische und szenische Verarbeitung unterschiedlicher Musikstile wird als Chance für einen Dialog der Kulturen begriffen. Zu der Tendenz, Ungewohntes vielerorts als Bedrohung wahrzunehmen, bildet das Oratorium bewusst einen anspruchsvollen und spannenden Gegenpol und ruft zur interreligiösen Verständigung und zum Frieden in Zeiten einer zunehmenden weltweiten politischen Radikalisierung und nicht endenden Flüchtlingsströmen auf. Die Aufführungen dauern jeweils 90 Minuten.

Artikel im GT
Ankündigung
Oratorium in der Freien Waldorfschule

Vorblicke

Sommerfest

Sommerfest
Samstag | 01. September 2018 | 15 - 19 Uhr Sie und Ihre Kinder sind herzlich eingeladen zu...

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INFORMATIONEN Vorblicke

Informationsabend zur Waldorfpädagogik

Informationsabend zur Waldorfpädagogik
Am Freitag | 21. Juni 2018 | 19 Uhr  ist es wieder soweit: Willkommen zum Informationsabend...

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