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→ Elterninformation zum 22.03.2021 - Selbsttestung
Hier finden Sie ebenfalls alle Erläuterungen und die Einverständniserklärungen
 

PROJEKTBESCHREIBUNG der „TEMI-Gemeinschaft“

Die private georgische gemeinnützige Organisation TEMI wurde im Jahr 2000 gegründet und am 28. September 2000 in Tbilisi eingetragen. Die gemeinnützige Arbeit des Vereins begann 1990.

Das Ziel der Organisation ist die Verwirklichung neuer Impulse durch die Bildung einer Gemeinschaft, in der Menschen mit geistigen Behinderungen, Jugendliche aus dem Waisenhaus, die nach ihrer Schulpflicht keinen sozialen Hintergrund mehr haben, hilfebedürftige Menschen aus zerrütteten Familienverhältnissen füreinander sorgen, miteinander leben und arbeiten. Dies ist insbesondere in Georgien, wo das ganze soziale Netz durch Familienclans organisiert ist, ein ganz neuerAnsatz. (www.temi-community.org)

Anfang der 90-er-Jahre konnte der Verein ein grosses Haus mit Umschwung in Gremi kaufen. Es war um die Jahrhundertwende als Lokalspital vom deutschen Arzt Georg von Stein erbaut worden und wird darum Stein-Hausgenannt. Gremi, ein mittelgrosses Dorf, liegt in Nord-Ost-Georgien, am Fuss des Kaukasus nahe der dagestanischen (russischen) und aserbaidschanischen Grenze, etwa 20 km nördlich von Telavi, dem Hauptort Kachetiens, in der Haupt-Weinbauregion Georgiens. Das Stein-Haus wurde in Eigenleistung bewohnbar gemacht und der Betrieb mit einer Gruppe jugendlicher Behinderter aus dem Waisenhaus aufgenommen. Während des Bürgerkrieges (1993-1995) mussten aber alle das Haus verlassen. Es gab Überfälle und alles, was nicht niet und nagelfest war, wurde gestohlen oder zerstört. Im Frühling 1995 konnte das Haus wieder notdürftig bewohnt werden und wird seither schrittweise von Betreuten, Betreuern und Freiwilligen instand gesetzt und weiter ausgebaut. Es leben seither hauptsächlich behinderte und nicht behinderte Jugendliche und junge Erwachsene ohne Familie, Zuwendung und soziales Netz mit einigen BetreuerInnen hier (z. Zt. ca. 60 Menschen). Sie bilden zusammen eine grosse Familie und sorgen füreinander. Sie werden in Haushalts-, Garten-, Bau- und landwirtschaftlichen Arbeiten angeleitet, soweit dies möglich ist. Auch handwerkliche und musische Bereiche (Theater, Gesang und Instrumentalspiel (Panduri, Klavier, Geige u.a.), Vorlesen, Malen, Handarbeit undTöpferei etc.) werden gepflegt. Ausserdem gibt es Sprachunterricht in Englisch, zeitweise auch in Deutsch, andenen auch Interessierte aus dem Dorf teilnehmen können. Unter der Leitung von Nika Kvashali und Sura Luarsabishvili arbeiten etwa 12 Persönlichkeiten mit geringem  Gehalt in der Gemeinschaft mit. Einige leben auch in Temi. Sie organisieren alle lebens-notwendigen Dinge wie Geld, Esswaren, Um- und Ausbauten, sorgen für Hilfskräfte, arbeiten in der Schule, im Garten, im Haus, in der Betreuung, in der Buchhaltung. Geeignete BetreuerInnen zufinden, war und ist immer schwierig, weil es besonders auf dem Lande nur wenige Menschen gibt, die überhaupt ein Bewusstsein, Interesse oder Geschick an der Arbeit mit Behinderten haben. Dass nichts oder ganz wenig bezahlt werden kann, macht die Suche nicht einfacher. Als Wirtschaftszweige, zur materiellen Grundlage der Gemeinschaft, werden a) der ökologische Weinanbau und die Weinherstellung, und b) eine mit modernen Maschinen ausgestattete Tischlerei betrieben. Des weiteren wird Obst und Gemüse biologisch angebaut. Im November 2015 wurde ein Wein-Restaurant mit Fahrradverleih eröffnet. In Zusammenarbeit mit den „Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.“und der Organisation „Nothelfergemeinschaft der Freunde e.V.“ (socialservices), ist es möglich, ein freiwilliges soziales Jahr in Gremi zumachen.
Seit Dezember 1997 arbeite ich ehrenamtlich als Heilpädagogin und Sozialtherapeutin in der Gemeinschaft mit. Ich binj edes Jahr für mehrere Monate in Gremi, unterrichte die Kinder, die keine öffentliche Schule besuchen können und betreue die Kinder und Jugendlichen in ihrem Tagesablauf. Seit mehreren Jahren besorge ich mit den Jugendlichen den Gemüseanbau und führe verschiedene handwerkliche und sprachlich-musikalische Projekte durch zur Verselbständigung und Weiterbildung der Betreuten. Ich spreche russisch und lerne auch die georgische Sprache. Ich habe mehrmals mit einem Lastwagen oder Transporter Kleider, Schuhe, Schulmaterial, Saatgut, Werkzeug etc. nach Gremi gebracht und organisiere durch Stiftungen und Privatpersonen Geld für die Gemeinschaft.

Im Januar 2019 Susanna Reinhart

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