Elterninitiativen

  • Sozialgemeinschaft

    Sozialgemeinschaft Göttingen e.V.

    Der Sozialfond der Waldorfschule Göttingen ist gegründet und trägt den Namen: „Sozialgemeinschaft Göttingen e.V.“

    Die Waldorfschule ist eine Schule, in der Kinder aus allen gesellschaftlichen Schichten miteinander lernen als Beitrag zu einer sozial gerechteren Gesellschaft, so war einer der Gedanken Rudolf Steiners vor 100 Jahren.
    Trotz einer sozial gestaffelten Beitragstabelle erleben wir, gerade auch vor dem Hintergrund der neu eingeführten Aufnahmegebühr, dass es manchen Haushalten nahezu unmöglich wird, die finanziellen Ressourcen für den Besuch der Waldorfschule für ihre Kinder zur Verfügung zu stellen.
    Immer wieder gibt es im Leben Herausforderungen und Schicksalsschläge, so dass Familien auch plötzlich und unerwartet weniger Geld zum Leben zur Verfügung haben, sei es durch Verlust der Arbeit, Krankheit oder Trennung oder einfach weil für Arbeitskraft wenig bezahlt wird.
    Der Sozialfonds hat es sich zu Aufgabe gemacht, neben der Unterstützung von Einzelnen auch Projekte und Ideen zu unterstützen.
    Unser Sozialfond ist gegründet, doch er soll nicht eine weitere Initiative sein, die Geld einsammeln muss. In unserem Verständnis steht der Sozialfonds als eine Art Schirm über der Gemeinschaft, aus der die Unterstützung für alle fließen wird. Ein Anfang ist gemacht. Wir laden noch viele viele Eltern, Lehrer und Freunde ein, dem Sozialfond beizutreten. Wir laden Euch ein, Ideen zu entfalten für Sponsoren, Spender und Geldgeber, gemeinschaftliche kreative und phantasievolle Ideen.
    Damit wir niemals Kinder abweisen müssen, weil die Eltern nicht genug Geld haben.
    Damit wir niemals unsere Ideen in die Kiste packen, weil wir meinen, es nicht realisieren zu können.

    Göttingen, im November 2015

    Hier können Sie die Beitrittserklärung als pdf-Datei herunterladen

  • Martinsmarkt-Initiative

    Jedes Jahr im November, am Samstag vor dem Advent, findet in unserer Schule der Martinsmarkt statt. Engagierte Eltern, Schüler und Lehrer bereiten sich intensiv vor, die Schule in einen Markt mit vielfältigsten Angeboten und Aktivitäten zu verwandeln und sich so der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Erlös dieses Tages ist eine wichtige Einnahmequelle für die Schule, denn es können damit Dinge angeschafft werden, die aus dem laufenden Schuletat nicht zu finanzieren sind. Somit kommt das Geld den Schülern wieder zugute. Ein Teil des Erlöses wird, im Sinne der Solidargemeinschaft, innerhalb der Waldorfbewegung gespendet. Auch schulinterne, aber selbstständige Projekte, wie der WuNderWald, die SpielZeit und verschiedene Musik- und Lernförderkreise, werden regelmäßig unterstützt.
    Der Martinsmarkt wird durch die MartinsMarktInitiative organisiert. Die MMI befasst sich ganzjährig und eigenständig mit der Planung. So werden die Ideen der Klassen koordiniert, Tipps und Beratung gegeben, Helfer organisiert, Fremdstände eingeladen, die das handwerkliche und ästhetische Gesamtbild komplettieren, die Raumplanung und das Programm zusammengestellt und neben vielem anderen auch der Erlös verwaltet und im Frühjahr des folgenden Jahres nach eingehenden Beratungen verteilt.
    Damit die anstehenden Arbeiten in einem für alle Mitglieder zeitlich vertretbarem Rahmen bleiben können, ist die MMI ständig auf der Suche nach neuen, aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
    Kontakt für interessierte Eltern: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Martina Hübner, 0172-5429832
    (Die MMI-Mitglieder Stand 09/2016: Anke Mester, Anja Hartling, Katharina Wyss, Martina Hübner, Petra Utgenannt-Krause, André Regenthal, Carsten Nüßlein)

  • Organisation Elternarbeit

    Eine Gruppe von Eltern organisiert in Absprache mit der Geschäftsführung und der Hausmeisterei die dreimal jährlich stattfindenden Arbeitssamstage, an denen innen und außen Pflege- und Reparaturarbeiten durch Eltern im Rahmen des fünfstündigen Arbeitseinsatzes/ Familie vorgenommen werden (s. Schulgeldordnung). Die Termine werden rechtzeitig im Wochenblatt und auf der Homepage bekannt gegeben.

  • Kleidermarkt

    Jedes Jahr im Frühjahr und Herbst findet in der Schule ein Kleidermarkt statt. Schuleltern, Lehrer und Mitarbeiter können Waren aller Art vom Baby- bis zum Erwachsenenalter zum Verkauf bringen. Das vielseitige Angebot umfasst neben Kleidung auch Spielzeug, Bücher, Kleinmöbel, Schulranzen, Sportartikel, Fahrräder und anderes mehr. Organisiert werden die Kleidermärkte von einem festen Eltern-Team und weiteren Helferinnen und Helfern. Parallel zum Kleidermarkt gibt es eine Cafeteria in der Mensa mit Kuchen- und Getränkespenden. Unsere Kleidermärkte werden zahlreich von Kunden aus Stadt und Land besucht, die bei dieser Gelegenheit auch die Schule kennenlernen. Gelegentlich nutzen einzelne Schulklassen auch die Möglichkeit, während des Kleidermarktes zusätzlich einen Flohmarkt auf dem Schulgelände anzubieten, um mit den Einnahmen Klassenfahrten zu finanzieren. 15 Prozent der Verkaufserlöse aus dem vielseitigen Warenangebot des Kleidermarktes fließen als Spende in die Schule zurück. Die den Kleidermarkt organisierenden Eltern unterstützen damit Anschaffungen, Fördermaßnahmen, Arbeitskreise und Projekte. Für einen besseren Überblick hat die Elterninitiative einen Leitfaden zu den Teilnahmebedingungen und zum Ablauf des Kleidermarktes an der Waldorfschule herausgegeben. Das Informationsblatt liegt im Schulbüro aus.

  • Schulgeldgruppe

    Finanzkreis Elterngespräche/ Schulgeldgruppe

    Eltern und Lehrer der Freien Waldorfschule Göttingen stehen für den Wirtschaftsplan der Schule in einer gemeinsamen Verantwortung. Neben den öffentlichen Zuschüssen sind monatlich zu zahlende Schulgelder der Eltern notwendig, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Die Höhe des  Schulgeldes richtet sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der Eltern und wird in der Schulgeldordnung geregelt.
    Die Höhe des Schulgeldes wird bei allen Eltern, die neu an die Schule kommen, in einem Finanzgespräch festgelegt. Diese Gespräche führen einzelne Mitglieder der Schulgeldgruppe, die nur aus Eltern der Schule besteht. Die Finanzgespräche sind vertraulich und werden so organisiert, dass Lehrer weder beteiligt sind noch Einblick in die Schulgeldunterlagen erhalten. Termine für Finanzgespräche vermittelt Frau Peinemann im Schulsekretariat (Tel. 0551/900363845).
    Regelmäßig erhalten alle Familien einen Erhebungsbogen zur Überprüfung und Aktualisierung des Einkommens. Die rücklaufenden Erhebungsbögen werden von der Schulgeldgruppe ausgewertet, bei Bedarf wird zu einem Finanzgespräch eingeladen.
    Die Schulgeldgruppe versucht möglichst flexibel auf Veränderungen des Elterneinkommens zu reagieren, d. h. das Schulgeld kann im Notfall für eine bestimmte Zeit ermäßigt werden. Umgekehrt erwarten wir, dass Zuwächse im Einkommen von den Eltern auch zeitnah angezeigt werden.
    Die Schulgeldgruppe ist auf die offene, verständnisvolle Zusammenarbeit mit allen Elternhäusern angewiesen. Der Zeitaufwand für die Finanzgespräche ist erheblich Trotzdem soll auch in Zukunft gelten: In Schulgeldfragen sprechen Eltern nur mit Eltern.

  • Musikförderkreis

    Er will den organisatorischen Rahmen schaffen, in dem das Musikleben an unserer Schule weiter gedeihen kann. Er möchte Schülerorchester anderer Schulen zu Konzerten einladen und Musizierkreise aus Eltern und Lehrern ermuntern, Veranstaltungen unserer Schule musikalisch auszugestalten oder Konzerte zu geben.
    Mit Ihrer finanziellen Unterstützung möchte er den Instrumentalunterricht dadurch fördern, dass Instrumente beschafft werden, die an Schüler ausgeliehen werden können. Er will Kontakte zu Instrumentallehrern knüpfen und pflegen, Instrumentalunterricht vermitteln und dort finanzielle Unterstützung gewähren, wo die Kosten ein Hindernis für den Instrumentalunterricht eines Kindes sind. Er möchte musikbegeisterte Eltern für eine tätige Mithilfe gewinnen, um die angedeuteten Ziele in die Tat umzusetzen.

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