Kollegium

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Das Kollegium im August 2017

1. Reihe (von Links nach rechts): R. Haensel, S. Molsen, P. Gilles, V. Thiere, M. Hänel, C. Geister, C. Weinitschke, B. Rund, M. McClure-Steinwachs, J. Weingart, M. Tavener
2. Reihe: C. Pröhl, Dr. med. S. Zeeck, M. Fischer, R. Weber-Wied, A. von Knoblauch, S. Rozentuller, E. Rippberger, N. Jaßmeier, R. Tahmi, N. Cohrs, S. Nägle, A. Lainck,
3. Reihe: A. Regenthal, C. Hecht, S. Harton, R. Yaari, J. Ketels, R. Griebel,  J. Kulle, F. Schanner-Fuchs, M. Opitz
fehlend: A. Andres, H. Fermon, K. Schmierer, M. Sobeczko, C. Sturhan, R. Umenhoffer, alle Religionslehrer, alle Eurythmiebegleiterinnen, S. Evertz (Geschäftsführung), C. Leiskau (Wartebereich/Hort)

Die etwa 40 Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule bilden eine Gemeinschaft, die das Schulleben trägt und gestaltet. In einem Waldorfkollegium gibt es keine Hierarchie. Alle sind gleichberechtigt. Es gibt keinen Direktor oder Schulleiter. Auch die Gehaltszahlungen sind für alle gleich. Soziale Herkunft, Titel oder Studienabschlüsse spielen dabei kein Rolle.
Um nun die Schule gemeinschaftlich zu verwalten bildet das Kollegium bestimmte Organe, die spezielle Aufgaben übernehmen und trifft sich häufig zu Besprechungen und Konferenzen.
Konferenz- oder Gesprächsleiter haben dabei die Aufgabe, für die Erledigung der Arbeiten im Auftrag des Gesamtkollegiums zu sorgen.

Die pädagogische Konferenz

Um die Qualität der alltäglichen pädagogischen Arbeit zu gewährleisten und zu steigern, findet wöchentlich in der pädagogischen Konferenz eine gemeinschaftliche Studienarbeit statt, die die Waldorfpädagogik zum Inhalt hat. Unterrichtserfahrungen werden ausgetauscht, einzelne Schüler oder Klassen werden ausführlich besprochen, Lehrpläne sowie Unterrichtsziele werden studiert und diskutiert.

Klassenkonferenzen

Die Klassenkonferenzen werden bei Bedarf angesetzt. In ihnen tritt das gesamte Fachkollegium einer Klasse zusammen. Aus allen Bereichen werden Eindrücke von Schülern gesammelt und zu einem vielseitigen Bild über den Entwicklungsstand der Klasse zusammengetragen.
Die Klassenkonferenz arbeitet Empfehlungen über die Wahl von Fächern und Kursen für die einzelnen Schüler aus. Auch Fragen der Probesetzung, des Klassen- oder Schulwechsels werden hier zur Entscheidung in der Schulführungskonferenz vorbereitet.

Unter- und Mittelstufenkonferenz

Die Unter- und Mittelstufenkonferenz findet wöchentlich statt. An ihr nehmen die betreffenden Klassen- und Fachlehrer/innen teil. Es wird an pädagogischen wie an technischen Fragen aus dem Bereich der Klassenlehrer (1. bis 8. Klassenstufe) gearbeitet. Sie dient als Forum für einen Austausch untereinander und für gemeinsam zu treffende Absprachen.

Oberstufenkonferenz

Einmal in der Woche treffen sich die Lehrerinnen und Lehrer aller Fachbereiche. Wahrnehmungen an den Schülern, Rückblicke und Berichte zu einzelnen Klassenstufen, Darstellungen von Unterrichtsmotiven als auch die Besinnung auf grundlegende menschenkundliche Fragen zur Erneuerung der Oberstufengestaltung bilden die Schwerpunkte des Austausches. Die Integration der vorgegebenen staatlichen Anforderungen und die Organisation der verschiedenen Prüfungen und Abschlüsse bilden einen weiteren wichtigen Teil der Arbeit. Aktuelle Fragen wie z.B. zu Stunden- und Epochenplänen, Auslandsaufenthalten, Schülertagungen der Schülermitverwaltung werden geklärt und der Gesamtkonferenz vorgelegt.

Technische Konferenz

Der technische Teil der wöchentlichen Konferenz findet nach der pädagogischen Konferenz statt. Die Aufnahme neuer Schüler, gegebenenfalls der Abgang von Schülern wird bekannt gegeben. Sonderbeurlaubungen müssen durch diese Konferenz genehmigt werden.
Dann findet der Rück- und Vorblick auf die diversen Veranstaltungen an der Schule statt. Elternabende und andere Termine werden abgeklärt, um Überschneidungen zu vermeiden. Grundsätzlich werden alle organisatorischen Probleme der Schule in der technischen Konferenz behandelt.